Und jetzt wird’s spannend.
Denn was tun wir an den Tagen, an denen es so richtig schwerfällt?
An denen die Motivation fehlt, der Fokus bröckelt und selbst kleine Aufgaben plötzlich groß wirken?
Hier kommen Routinen ins Spiel.
Ich vergleiche sie gern mit einem Geländer an der Treppe.
Wenn du nicht mehr richtig weiterkommst, kannst du dich zumindest ein Stück weit festhalten, hochziehen, orientieren.
Eine gute Routine funktioniert nicht nur an den guten Tagen – sondern vor allem an den schwierigen.
Sie bringt dich zurück in Bewegung.
Zurück in Verbindung mit dir selbst.
Ich möchte dir heute eine meiner persönlichen Routinen mitgeben, die mir immer wieder hilft – vor allem dann, wenn ich das Gefühl habe, es läuft gerade nicht rund:
Am Ende des Tages schreibe ich mir auf, was gut gelaufen ist.
Nicht, um mich zu loben – sondern um den Fokus bewusst auf das zu lenken, was schon da ist.
Ich schreibe mir manchmal auch auf, was ich beim nächsten Mal besser machen könnte – aber das Wichtigste bleibt: Was war heute gut?
Warum ist das so wertvoll?
Weil ich an schweren Tagen einfach zurückblättern kann.
Und dann sehe ich:
→ Wie viel ich schon geschafft habe.
→ Wie gut es mir eigentlich geht.
→ Dass das, was mir heute groß vorkommt, vielleicht gar nicht so dramatisch ist.
Diese Routine habe ich auch in den Alltag mit meiner Familie integriert:
Beim Abendessen frage ich: „Was war dein Highlight heute?“
Meine Kinder verdrehen manchmal die Augen – aber sie machen mit.
Und auch in größeren Runden – bei Freunden, in der Großfamilie – stelle ich diese Frage.
Weil sie hilft, den Tag positiv abzuschließen.
Mit einem Moment der Dankbarkeit. Mit einem Lächeln.
Was ich dir mitgeben möchte:
Verändere nicht zu viel auf einmal.
Wenn du versuchst, drei oder vier neue Routinen gleichzeitig zu starten, wird es schwierig.
Aber eine Mini-Routine, die du wirklich konsequent etablierst – die macht den Unterschied.
Wenn du aktuell dein C-Ziel überarbeitest, dann frag dich:
→ Was wäre eine Mini-Gewohnheit, die dich diesem Ziel näherbringt?
→ Was kannst du täglich oder wöchentlich tun, um in Verbindung zu bleiben?
→ Was fühlt sich klein genug an, um es wirklich durchzuhalten – aber groß genug, um eine Wirkung zu entfalten?
Boss Your Life ist eine Reise zu dir selbst.
Und genau das macht sie so wertvoll:
Du lernst dich besser kennen. Du erkennst, was für dich funktioniert.
Und du entwickelst eine Arbeitsweise, die zu deinem Leben passt.
Ich wünsche dir viel Freude dabei – und ganz viel Klarheit in deinen nächsten kleinen Schritten.
Bis gleich.
© Boss Your Life